Die Welt hier ist so klein, man trifft Leute immer wieder. So trafen wir auch zwei polnische Jungs, die in England leben, Adam und Jakub, und die wir bereits an einem Abend auf Ko Phi Phi kennengelernt hatten, auf Ko Phangan wieder. Zufällig waren sie im selben Hotel. Da wir bis auf zwei Städte im Süden noch nicht so viel vom Inselinneren gesehen hatten, nahmen uns die Jungs auf ihren Squads mal mit in den Dschungel - kurz bevor wir die Insel per Boot verlassen haben.
Grandios war auch die Überfahrt: die Sonne schien und glitzerte auf dem türkisen Wasser, das Boot schäumte das Wasser auf und spritzte ab und zu meine Füße nass, denn ich saß am Bootsrand, Beine über dem Wasser baumelnd und hörte Bob Marley. Kann es etwas Schöneres geben? Vielleicht, aber das war schon sehr toll!
Nicht so toll war dann die Busfahrt über Nacht nach Bangkok. Wir kamen um vier Uhr morgens dort an und mussten noch zwei Stunden warten bis der Zug nach Ayutthaya fuhr, wo wir dann gegen neun ankamen. Fast 24 Stunden unterwegs machten wir uns dann mit unseren Fahrrädern auf, die alte Haupt- und Handelsstadt Thailands mit ihren vielen Tempeln zu erkunden.
Solche Ruinen stehen hier an so vielen Stellen. Ayutthaya ist umgeben von drei Flüssen, die in einem Ring um die Stadt zusammenfließen, so dass das Stadtzentrum auf einer Insel liegt. Auch rund um die Insel gibt es noch mehr Tempelruinen. Alle nicht so beeindruckend und groß wie die Tempel von Angkor, aber das ein oder andere Schmuckstück haben wir auch hier finden können.
Viele der Könige, die hier in Ayutthaya Tempel erbaut haben, nutzten sie um die sterblichen Überreste ihrer Familien dort aufzubewahren, einige wie der Wat Mahathat hier wurde auch für Zeremonien und Empfänge genutzt.
Seltsam anzusehen waren die vielen Elefantentaxis, die die Touristen durch die Tempelruinen kutschieren.
Heute fahren wir zurück nach Bangkok, um dort die letzte Nacht in Thailand zu verbringen. Morgen fliegen wir nach Kolkatta oder Kalkutta, wie es früher hieß. Ich freue mich sehr auf die drei Wochen in Indien, vor allem weil Malte mitkommt
- Wiedersehen in Kalkutta!