Shoppen, ein paar Sehenswürdigkeiten abklappern und dann schnell in den Süden - das war unser Plan für Bangkok und den haben wir auch so in die Tat umgesetzt. Gestern habe ich ein fünf Kilo schweres Paket nach Deutschland geschickt und meinen Rucksack erleichtert für die restliches Hälfte unserer Reise, denn heute haben wir Halbzeit.Wir sind gestern Abend nach Phuket geflogen und fahren in einer Stunde weiter nach Ko Phi Phi - ausruhen, sonnen und vielleicht ein bisschen Wassersport. Hier noch ein paar Eindrücke aus Bangkok.
Das ist der Ausblick vom goldenen Berg, der mitten in Bangkok steht. Man läuft viele, kleine Stufen rund um den Berg hinauf, vorbei an zahlreichen großen Glocken, die dauernd von den Besuchern (Thailändern) geläutet werden. Oben hat man nicht nur den Ausblick, für die Thailändern ist der Berg ein heiliger Ort, an den sie kommen, um Buddha zu ehren.
Es gibt zahlreiche Buddha-Statuen in Bangkok. Fast jeder hat bestimmt schon einmal vom liegenden Buddha oder vom Smaragd-Buddha gehört. Ich fand den liegenden Buddha sehr beeindruckend.
Die Statue ist 46 Meter lang und 15 hoch und symbolisiert Buddhas Übergang ins Nirwana.
Wirklich schön - auch schön teuer - war der Tempelkomplex mit dem Smaragd-Buddha und dem Königspalast. Der Smaragd-Buddha ist aus Jade und heißt nur so, weil man bei der Entdeckung der Statue dachte, der grüne Stein sei Smaragd. Fotos durfte man leider keine machen. Dafür aber vom Königspalast, der mich ein wenig an den in Phnom Penh erinnerte.
In den äußeren Bezirken Bangkoks gibt es zahlreiche Wolkenkratzer und Einkaufszentren, in denen man zu fast europäischen Preisen alle Designermarken kaufen kann. Nach einem kurzen Abstecher in zwei Malls sind wir wieder geflüchtet - zurück in die Khao San Road, wo wir zu einem Bruchteil Klamotten eingekauft haben.
Der Verkehr ist grausam. Wir hatten gestern ein bisschen Angst, dass wir unseren Flug um 20 Uhr verpassen, weil wir mitten in der Rush-Hour steckten und uns nur in Zeitlupe fortbewegten.
Auf den Inseln im südlichen Thailand erwartet uns nun das Gegenteil: Ruhe. Einige Inseln, wie Ko Phi Phi, sind teilweise oder komplett für Autos gesperrt.