5.12.2006

Quer durch Nigeria

Ach du meine Güte. Einen Monat später kommt nun der versprochene Reisebericht. Aber besser als nie und er ist mal wieder typisch Nigeria…:-) Mit ganz vielen Fotos…

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Nach etlichen Verschiebungen unserer Reise fuhren wir endlich am 23. Oktober in Richtung Hauptstadt. Wir mussten sehr früh aufstehen, um den Bus um 6:30 Uhr nach Abuja zu bekommen - jedenfalls, wenn man nach deutschen Maßstäben lebt. Denn nach nigerianischen hätten wir auch ruhig erst kurz vor acht aufkreuzen können.

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So sah der Busbahnhof der Firma Chisco aus. Und hier haben wir dann auch die eineinhalb Stunden Wartezeit verbracht.

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Julia hatte zum Glück ein paar Fotos gemacht - war ja auch genug Zeit.;-) Und kurz vor 8 Uhr ging es dann auch endlich los. (Die Frau am Fahrkartenschalter hatte übrigens am Abend zuvor noch extra Zettel an unsere Fahrkarten getackert mit der Aufschrift: “Be on Time: 6:30″)

Die Fahrt nach Abuja dauerte etwa acht Stunden. Ich war so froh, dass wir endlich etwas vom Rest des Landes sahen, denn Nigeria ist wunderschön. Auf unserem Weg kamen wir an dichtem Wald vorbei - tropischem Wald.

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Unglaublich wie sauber und grün Nigeria ist, wenn man außerhalb von Lagos umherfährt. Die Straßen sind allerdings nicht viel besser. Schlaglöcher überall und das Hupen konnte unser Fahrer auch nicht lassen. Alle zwei bis fünf Minuten. Neben dem Wald kamen wir auch an vielen kleinen Dörfern oder Straßenmärkten vorbei. Menschen, die den ganzen Tag an der Straße sitzen und Tomaten, Äpfel, Ananas, Bananen oder Yams zu verkaufen.

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Zu unserem Glück lebt einer von Ganiyus Onkeln in Abuja. Er holte uns ab und fuhr uns zu einem Hotel. Julia und ich hatten uns zwar viele Informationen aus unserem Reiseführer besorgt, doch letzten Endes fuhr uns Ganiyus Onkel in ein ganz anderes Hotel. Wir hatten dann noch einmal Glück, denn er arbeitete mal in der Hotelbranche und kannte einige Leute in dem Hotel, so dass wir einen sehr guten, günstigen Preis für unser Zimmer bekamen und auch nicht die Kaution bezahlen mussten.

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(Unser Hotel: mit Pool und Restaurant und fließendem, warmem Wasser)

Am ersten Tag war Abuja-Sightseeing dran:

Abuja ist erst seit 1991 die Hauptstadt Nigerias. Vorher war es natürlich Lagos. Abuja ist eine konstruierte Stadt - ähnlich wie Brasilia. Deshalb sehen die Straßen und Viertel aus wie mit dem Lineal gezeichnet. Abuja ist Aushängeschild und so sieht alles sehr imposant aus: die Gebäude, die großen, breiten Straßen und die Sauberkeit. In Abuja sind natürlich alle Ministerien und Ländervertretungen der Bundesstaaten und auch viele internationale Organisationen wie die UN vertreten.

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(Das Verteidigungsministerium, das auch das “Schiff” genannt wird aufgrund der Form des Gebäudes.)

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Die Gebäude sehen alle sehr modern aus und sauber. Beachtet auch die tolle Straße - ohne Dreck und Schlaglöcher. Es gibt sogar Ampeln und Fahrbahnmarkierungen. :-) Auf dem rechten Bild ist die Nationale Moschee.

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Links: Die Nationale Christliche Kirche. Rechts: Der Millenium-Park. Es gibt doch tatsächlich einen Park und der sieht auch sehr schön aus. Man kann sich da richtig entspannen.

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Wir durften leider keine Fotos vom Regierungsviertel machen. Da Nigeria kein Touristenland ist, sind die Einheimischen auch nicht an fotografierende Touristen gewöhnt. Als wir die UN von außen (wirklich weit weg) fotografieren wollten, wurden wir fast verhaftet. Man darf nirgendwo Fotos machen, deshalb haben wir die meisten Aufnahmen aus dem Auto heraus gemacht, um ja nicht aufzufallen.

Der zweite Tag in Kaduna:

Am zweiten Tag machten wir uns auf in den Norden Nigerias - nach Kaduna. Wir wollten sehen, ob der muslimische Norden wirklich anders aussieht wie es unser Reiseführer beschrieb: also trockener und heißer, sandiger und noch muslimischer. Kaduna ist etwa drei bis vier Stunden von Abuja entfernt. Unseren Transport hat ein “Taxi” übernommen.

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Zu neunt (inklusive Fahrer) fuhren wir auf den schlaglöchrigen Straßen ohne Klimaanlage in der heißen Mittagssonne in den noch heißeren Norden. Ich habe mich wirklich gefragt, warum ich mich eigentlich geduscht hatte. Ich war schon vollkommen durchgeschwitzt bevor wir losgefahren waren. Wir hatten um die 40 Grad im Schatten. Weiteres Problem daran: Da es nirgendwo öffentlich Toiletten gibt, mussten wir aufpassen, dass wir nicht zu viel trinken.

Auf unserem Weg in den Norden veränderte sich die Landschaft relativ schnell. Der Boden wurde roter und staubiger. Die Vegetation grasiger. Wir sahen mehr Kakteen und kaum mehr den dichten, saftig grünen Wald.

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Außerdem sahen wir auch eine echte Touristenattraktion Zuma Rock - so etwas wie der Ayers Rock in Australien, nur nicht so bekannt. ;-)

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In Kaduna gingen wir zuerst ins Museum. Leider waren das nur zwei Räume, jeweils etwa 30 Quadratmeter groß. Das Highlight war das Haussa-Dorf im Vorgarten des Museums. In Nigeria gibt es etwa 250 verschiedene ethnische Gruppen. Die drei größten sind die Igbo im Südosten des Landes, die Yoruba im Südwesten und die Haussa im Norden. Haussa und Yoruba sind übrigens zwei komplett unterschiedliche Sprachen. Wenn man die Subdialekte und Sprachen mitzählt kommt man auf insgesamt 500 verschiedene in Nigeria. Da wird die Verständigung ganz schön kompliziert, denn nur ungefähr die Hälfte der Nigerianer spricht auch Englisch. Denn das lernt man in der Schule und wenn man nicht hingeht, dann … Das könnt ihr euch ja vorstellen.

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So sah das Dorf aus. Der junge Mann im rechten Bild wohnt und arbeitet dort. Er ist ein Haussa. Und auch diese Herren sind Haussa in traditionellen Gewändern.

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Nach dem Museum gab es nicht mehr viel zu sehen in Kaduna. Wir fuhren noch ein bisschen auf Okadas herum, merkten aber schnell, dass Kaduna Lagos sehr ähnlich ist. Es ist zwar nicht ganz so dreckig, aber die Abwasserkanäle gibt es dort auch. Die Märkte sind gleich, die Häuser und Straßen. Es ist staubig und laut. Und so machten wir uns relativ schnell wieder auf den Weg zurück nach Abuja. Wir hatten schließlich noch eine mehrstündige Fahrt vor uns. Wir wollten nämlich nicht im Dunkeln ankommen und schon gar nicht fahren. Die Sicherheit auf den Landstraßen ist dann gar nicht mehr gegeben und als Weiße muss man sein Unglück ja nicht forcieren.

Der dritte Tag:

Ein Gammeltag! Wir schliefen aus und gingen dann tatsächlich zum ersten Mal spazieren seit wir in Nigeria angekommen waren. Also Julia und ich, denn Ganiyu - nicht ans Spazieren gehen gewöhnt - schaute lieber Fußball im klimatisierten Hotelzimmer. :-) Spazieren gehen in Abuja macht richtig Spaß, denn schließlich gibt es Bürgersteige und die Autofahrer hupen kaum, so dass die Lautstärke relativ angenehm ist.

Vierter Tag:

Nach etlichen Überzeugungsversuchen konnten wir Ganiyu endlich überreden doch nach Jos zu fahren - dem Touristenanziehungspunkt Nigerias. Die Stadt Jos soll sehr schön sein, die Umgebung, die Natur und es gibt einen sogenannten Wildlife-Park. Da Julia und ich schließlich nach Afrika geflogen sind, müssen wir uns auch ein paar Elefanten und Löwen anschauen - na, ja, mir persönlich war das eher Schnuppe. :-)

Das Problem an Jos war, dass in den vier vorangegangen Wochen gewaltsame Auschreitungen das Stadtbild geprägt haben. Einige haben versucht den Gouverneur zu entmachten. Der hat dann alle polizeilichen Kräfte mobilisiert und da hier leider “Shoot at Sight” gilt, also es soll geschossen werden, sobald Sichtkontakt besteht, wäre es in dieser Situation wirklich gefährlich gewesen für uns - vor allem als weiße Leuchtraketen.

Jedenfalls war die Lage an diesem Tag ruhig und sicher. Und so setzten wir uns wieder in einen dieser Taxi-Autobusse und ab ging’s nach Jos.

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Vier Stunden später und wieder klitschnass kamen wir in Jos an, das sich auf den ersten Blick nicht von Kaduna unterschied. Erstes Ziel: der Wildlife-Park. Wir pfiffen uns zwei Okadas heran und auf ging’s - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Park liegt auf einem Berg, 750 Meter.

Im Park dann: Ernüchterung. Wegen Geldmangel sieht der Park ziemlich heruntergekommen aus. Es war ein Trauerspiel sich einige Tiere anzuschauen. Bei den Affen ging’s noch.

Jos_AffeKaefig.jpg Jos_Affen.jpg

Doch der eine kleine arme Elefant, der in einer Grube verzweifelt nach Wasser suchte und sich den letzten Rest samt Schlamm auf den Kopf warf, war schon sehr grausam.

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Vogel Strauß und seine Verwandtschaft hatte es da schon besser: größeres Gehege, das mehr an “Wildlife” erinnerte.

Ganiyu und ich haben dann auch ein bisschen “Jenseits von Afrika” gespielt. :-)

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Es gab übrigens noch ein paar schlafende Löwen im Käfig, ein totes Krokodil im Käfig und ein Python, fast tot, im Käfig.

Trotzdem hat es uns gut gefallen. In Jos war es trotz der Sonne nicht soooo heiß und die Natur und Umgebung war wunderschön.

Jos_Wanderung.jpg

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Am Samstag ging es dann wieder nach Hause, nach Lagos. Wieder eine ewig lange Busfahrt. Wir haben wahrscheinlich mehr in Bussen und Autos gesessen als uns Dinge angeschaut. Nigeria ist eben riesengroß.

Kommentare

Hi Niki!
Euer Jenseits-von-Afrika-Foto ist echt süß!:-)
Ich hoffe, du vermisst Ganiyu nicht zu sehr!
Ansonsten hört sich eure Reise echt anstrengend aber schön an! Die rote Erde finde ich auch immer wieder faszinierend! Weißt du denn schon, wann es genau wieder losgeht nach Nigeria?
Ich fliege heute erst mal für 5 Tage nach Deutschland und freu mich tierisch meinen Schatz wieder zu sehen!
Also, dir eine schöne Advents- und Weihnachtszeit! Drück dich!
Deine Anne

Vielen Dank für Deine Reisebeschreibung,
so als wenn ich mit dabei gewesen wäre,
gerade nachdem wir vor kurzer Zeit gemeinsam
durch Tenrifa gereist sind.

Gruß und Kuß Dein Paps

Hallo Nici,

erstmal rechtherzlichen Dank für diesen tollen Blog. Ich war auch schon mal in Nigeria und bin damals von Ibadan nach Port Hartcourt mit dem Auto gefahren. Als ich deinen Reisebericht gerade las habe ich Tränen gelacht. Diese ellenlangen Autoahrten sind in Nigeria normal. Doch als ich 98 da war mußte man auf den Landstraßen auch noch alle paar Kilometer anhalten um Schmiergeld an die Soldaten zu bezahlen. Bei meinen Schilderungen, anscheinend genauso wie bei deinen, hatte ich immer das Gefühl es würde sich fürchterlich negativ anhören, doch ich liebe dieses Land, trotz der chaotischen Zustände, oder vielleicht gerade deshalb? Ich will bald wieder hin, und wäre sehr dankbar wenn du dich mal zwecks Austausches von sinnvollen Dingen zum mitnehmen melden würdest. Liebe Grüße mimaj

Hallo alle zusammen,
Ich war den ganzen April 07 über in Abuja und hatte glücklicher weise eine Einladung meiner Freundin, die in Abuja mit ihrer Familie für 4 Jahre lebt. Auch ich war völlig aus dem Häuschen und habe sehr viele Eindrücke mit nach Hause genommen. Außerdem war gerade Wahl des Parlaments und des Präsidenten, so dass wir leider an zwei Wochenenden mit einer Warnung vor Ausschreitungen zu Hause verbringen mussten. Nichts desto trotz habe ich sehr viel gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt, gelacht und gekauft und würde jeder Zeit wieder meinen Urlaub dort verbringen. Allerdings ist Abuja kein Urlaubsland und ich war deshalb heilfroh, hier meinen Urlaub privat zu verbringen. Mit unserem “Fahrer”, dem Jakob, haben wir vieles erleben dürfen, was man als Pauschaltourist niemals kennenlernen würde, er kannte die außerhalb liegenden Märkte und Töpfereien, wo alles noch ursprünglich und traditionell ist. Zum “Gwagwalada” (Voodoo-Markt) ist er nicht allzu gerne mit uns gefahren, da er sich vor den Frauen dort fürchtete. Wir waren tapfer und haben es nicht bereut, denn die Töpfereien sind wunderschön. Auf den Straßen geht es sehr laut und hektisch zu und man muss wirklich Nerven wie Drahtseile haben, um hier zu überleben, besonders in den Stoßzeiten, wo die Leute von der Arbeit nach Hause wollen. Wir waren auch sehr oft außerhalb der Stadt und meinen gekauften Honig (Natur pur mit Bienen drin, man muss den Honig vor dem Genuß durch ein Sieb laufen lassen) haben sie mir am Flughafen bei meiner Rückreise wieder abgenommen, wirklich schade. Auch ich habe viele Fotos geschossen, aber eben viele heimlich, weil es mit dem Fotografieren ziemlich streng gehandhabt wird, was wir einmal beim “Fischessen” hautnah erlebt haben. Gott sei Dank wurde die Situation durch unsere Gäste schnell beigelegt, ansonsten hätten wir wahrscheinlich großen Ärger bekommen oder aber hätten ein großzügiges Trinkgeld hergeben müssen. Alles ist mit “Naira” zu machen, es ist nur eine Frage der Laune und der Höhe des Betrages. Es wird sehr viel gebaut, die Straßen sind wirklich gut innerhalb der Stadt und die Baustellen der Fa. Berger sieht man überall. Mit der Hitze muss man klar kommen, es bleibt einem keine Wahl. Ich habe mit meiner Freundin Märkte besucht, z.B. den Moslem-Markt, der immer Freitags vor der Moschee stattfindet und wo man gute Ware für wenig Geld bekommt (wenn man sich nicht auf die angebotenen Preise der Händler einläßt und geschickt verhandeln kann). Aber das lernt man schnell. Man zahlt etwa ein Drittel vom angebotenen Preis, so habe ich es schnell gelernt. Die Leute sind ganz nett, wenn man ihnen freundlich entgegenkommt. Auf dem Wusi-Marked habe ich mich beim ersten Mal etwas gefürchtet, aber das geht auch schnell vorbei, wenn man öfter dort einkaufen geht. Dann kennen einen die Leute schon und grüßen freundlich, na ja, man will ja schließlich was verkaufen und die “weißen Bohnen” (damit meinen die uns) haben es ja…..Im Art Village, einem kleinen Kunstgewerbe-Markt, etwas außerhalb, habe ich mir von einer Afrikanerin ein sehr schönes Kleid schneidern lassen, das hat mich mit dem Stoff ca. 24 Euro gekostet. Am letzten Tag meiner Abreise waren wir nochmal dort und sahen, dass alles abgerissen wurde. Dafür gibt es nun den New Art Village, kleine zauberhafte Hütten im afrikanischen Stil, direkt neben dem Sheraton Hotel, wo die Händler teilweise wieder vertreten sind. Ich denke aber, dass sie dort mehr Miete zahlen müssen. Den kann ich jedem Urlauber empfehlen. Wir haben uns dort mehr als genug mit Andenken eingedeckt. Die neuen Geldscheine sehen am Anfang sehr sauber und schön aus, aber es dauert nicht lange, dann sind die Farben nicht mehr zu erkennen. Ich war froh, meine Desinfektionstücher dabei zu haben. Was mich gestört hat, war die Tatsache, dass die Leute ihre Notdürfte mitten auf der Straße verrichtet haben, egal, ob Männlein oder Weiblein. Aber viele haben halt kein Auto und laufen meilenweit entlang der Straßen, um nach Hause zu gelangen, da gibt es natürlich keine Toiletten. Ach, ich könnte ein Buch schreiben, aber das würde zu weit führen. Alles in allem hat mir mein Besuch super gefallen und ich würde jederzeit wieder hindüsen. Es war eine Bereicherung für mich und ich werde diesen Urlaub nie vergessen. Es ist aber besser, wenn man jemanden kennt, damit man nicht unter die Räder kommt. Denn es kann auch ziemlich gefährlich sein.

Heute denn 28.07.2007
Bin seit 2 jahren mit einem nigerianer verheiratet und sehr glücklich,ich fliege in december das erste mal nach nigeria bin auch schon ziemlich aufgerregt aber ich bin mir sicher egal wie s kommt ich werde es geniessen ,ich selbst bin aus wien in österreich und mein mann kommt aus nnewi in nigeria hat mir am anfang nicht wirklich viel gesagt aber in internet nekommt man ja heut zu tage viele informationen über alles was man wissen will.Ich kann nur eines sagen ich bin sehr zufrieden und über glücklich mit meinen mann,und jede was mit einem nigerianer zusammes ist und wo man wirklich liebt und geliebt wird der jenige weiß von was ich spreche.Also hat mich sehr gefreut das ich auf diese seite gestossen bin .

hi meine eltern wollen nach nach abuja zihen weil sie dort mehr gelt verdinen doch ich hab hir in deutschland viele und gute freunde ich wote fragen ob das da wirklich schön ist und die leute sehr nett weil ich hab angst das ich da keine neue freunde finden kann den ich soll da auf eine deutsche privatschule gehen was würdest du sagen würdest du da gerne wohen ???? schareib mir doch bidde zurüch!!!! Mayny (14)

Super schön deine Bilder!!!!
Nach langem(wirklich langem) suchen bin ich auf deinen Bericht, inkl. fotos gestossen!
Svhön,neben dem ganzen “Müll” auch mal schöne Bilder zu sehen!!!
Es ist als ob man durch dein “Auge” sehen könnte, war selber auch schon in Nigeria/Lagos und später in Enugu<– super schön!
Hab dort meinen Mann geheiratet! Unvergesslich! Über Weihnachten gehts wieder hin, und ich freu mich schon riesig :)

Danke für die tolle Gedankenreise nach Nigeria ;-)

Hallo Nici!
Meine kleine Schwester ist gerade in Nigeria um Ihren Mann, der bei den Kano Pillars spielt zu besuchen.
Jetzt wo ich deine Bilder und deine kleinen reiselexikon gelesen habe geht es mir besser!
Ich beneide euch beide für diese Erfahrung!
Lg Sandra

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